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Fußreflexzonentherapie

 

Geschichte

Bereits vor etwa 5000 Jahren war in Indien und China eine Behandlung mittels Druckpunkten bekannt. Sie geriet jedoch wieder in Vergessenheit, da sich vermutlich die aus dem gleichen Ursprung stammende Akupunktur als stärkerer Trieb durchgesetzt hat.

Dr. med. William Fitzgerald veröffentlichte Anfang des 20. Jahrhunderts ein Buch über Reflexzonen mit dem Titel »Zone Therapy« (Verlag Health Research), in welchem die Füße und ihre dazugehörigen Körperzonen eingezeichnet waren. Die Masseurin Eunice Ingham arbeitete auf dieser theoretischen Grundlage eine spezielle Griffart aus, die in ihrer 1938 erschienenen Schrift »Geschichten, die die Füße erzählen können« beschrieben wird. Hanne Marquardt arbeitete eine Zeit lang mit Eunice Ingham zusammen und machte die Fußreflexzonentherapie in Europa bekannt. Ihr Buch ist der Klassiker der Fußreflexzonentherapie: »Reflexzonenarbeit am Fuß« (Haug Verlag). Seit 1967 werden in der Lehrstätte von Hanne Marquardt Fachkräfte aus allen medizinisch-therapeutischen Berufen ausgebildet. W. Froneberg, der sich speziell mit der manuellen Therapie des zerebrospinalen Nervensystems befasste, wies empirisch die Fußreflexzonen des zerebrospinalen und vegetativen Nervensystems nach.

Yashi Kunz wurde sowohl bei Hanne Marquardt als auch bei W. Froneberg ausgebildet. Im Laufe ihrer über 20-jährigen Therapieerfahrung, deren Grundstock die Fußreflexzonenarbeit ist, ergänzte Yashi Kunz die Therapie, um den Heilungsprozess des Körpers über die Füße zu optimieren.

Unsere Arbeit lehnt sich eng an die Methode von Yashi Kunz an, da ihre Arbeitsweise sich als äußerst wirkungsvoll bei einer Vielzahl von Erkrankungen erwiesen hat.

Die Methode

Zahlreiche Regionen des Fußes stehen in einer besonderen Art reflektorischer Beziehung zu bestimmten Körperteilen und Organen. Dies ist als Hilfe zur Befundaufnahme verwertbar, wir können also über die Füße grob die einzelnen Problemzonen im Körper ertasten. Abnorme Zonen des Fußes, die sichtbar oder tastbar sind oder schmerzhafte Reaktionen auslösen, können immer auf folgende vier Ursachen zurückgeführt werden: 

  1. augenblickliche funktionelle Überbeanspruchung
  2. Organbelastung geringfügigen Ausmaßes

Konnte dies lange Zeit nur empirisch nachgewiesen werden, so gibt es inzwischen Messmethoden, die eindeutig belegen, dass bei einem bestimmten Druck auf die Zonen des Fußes auch die jeweilig dazugehörigen Organe stimuliert werden. Das heißt, wir können gezielt einzelne Organe über die Füße stimulieren.